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Kulak 2020 PRÄSENTIERT: «2020 The Takeoff»

08. Oktober 2020 um 20:15

Kulak 2020 PRÄSENTIERT: «2020 The Takeoff»

Jazz trifft Klassik

Bereits als Kind kam Dieter Ilg in den Kontakt mit den Werken Johann Sebastian Bachs, lernte die Stücke am Klavier. Die Faszination für den Komponisten konnte sich der deutsche Jazzbassist bis heute bewahren.

Mit Dieter Ilg, (Kontrabass), Rainer Böhm, (Piano) und Patrice Héral, (Schlagzeug).

Bereits seit Jahren gehört Dieter Ilg zu den einflussreichen Stimmen des europäischen Jazz. Seine elektrisierende Vitalität, intelligente Neugier, technische Brillanz und totale Hingabe an den Moment brachten ihm bis heute seine internationale Reputation nebst drei ECHO Jazz Trophäen ein.Aus den Werken Johann Sebastian Bachs holt sich Kontrabassist Dieter Ilg das neue Material für sein Trio mit Rainer Böhm am Piano und Patrice Héral am Schlagzeug. Kammerjazz, intim und extrovertiert zugleich. Ilgs Trio hebt Grenzen zwischen musikalischen Epochen und Genres auf, sie verbindet zeitgenössisch und wertgenössisch. Bemerkenswert konsequent verfolgt Ilg seine Vorstellung von einer eigenen, natürlichen Herangehensweise. Traumwandlerisches Zusammenspiel und mut zum Risiko lässt magische, unverwechselbare Augenblicke entstehen, die diese drei Instrumentalisten zu einem der intensivsten und organischsten Live-Formationen ihrer Art formen. Ein Kleinod mit Signature Sound ! Melodiös, lyrisch, romantisch eingänglich und gleichsam forsch herausfordernd. Musik mit Anspruch und gleichzeitig angenehm hörbar. „Geschmackssichere, hörerfreundliche Kunst. Wunderbar.“Freuen Sie sich auf das Konzert in der Aktionshalle Stanzerei in Baden!

»An Johann Sebastian Bach kommt man als Musiker nicht vorbei. Die Präludien aus dem Klavierbüchlein für Wilhelm Friedemann Bach waren das erste, das ich als kleiner Bub am Klavier gespielt habe. Das bleibt eben haften.«Nach Verdis Otello, Wagners Parsifal und Mein Beethoven hat sich der Bassist nun von 12 Werken inspirieren lassen und seinen B-A-C-H neu entdeckt. Wie sich also dem Großmeister nähern, das gewaltige Werk interpretieren?

Ganz einfach: »Alles, was man [in der Musik] tun muss, ist, die richtige Taste zum richtigen Zeitpunkt zu treffen« wird Bach selbst zitiert. Der Jazzmusiker Ilg suchte den Schulterschluss genau an dem Punkt, an dem die Kompositionen selbst die Möglichkeit der Veränderung, der Improvisation nahelegen.

»Für mich kommt die Reinheit und die Ästhetik der Konstruktion in Bachs Musik am deutlichsten zum Vorschein, wenn ich die gewohnten Pfade verlasse und meiner eigenen Herangehensweise vertraue.« Bei B-A-C-H überrascht und überzeugt daher genau dieses Schweben, das Schwelgen in der Schönheit von Bachs Melodien, welches aus der »reinen« Struktur plötzlich musikalische Geschichten herauslöst.

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